HFD Tresorwartung von Anfang an: Sicher ist sicher!

 

HFD ist ein befähigter Fachbetrieb nach §10(1) BetrSichV und führt für Sie die UVV-Gefährdungsbeurteilungen an Tresoren als Arbeitsmittel nach §3 BetrSichV i.V.m. §4 ArbSchG durch. Dies geschieht in der Regel im Rahmen einer Tresorwartung nach DIN 31051:2003-06.

Wir dokumentieren dies in einem Wartungsheft für Tresoranlagen und zertifizieren unsere Arbeit mit Prüf- und Wartungssiegel.

Tresorwartung - wie oft?

Tresore sollen wie Autos regelmäßig gewartet werden. Die Frequenz ist dabei abhängig von der Nutzungshäufigkeit und dem Grad der bereits eingetretenen Abnutzung. Im privaten Bereich bei gelegentlicher Nutzung reicht oftmals ein fünfjähriges Wartungsintervall. Im gewerblichen Bereich sind Wiederholungsprüfungen spätestens nach Ablauf von drei Jahren vorzunehmen. Ob diese Frequenz bei einem Tresor individuell verkürzt werden sollte, richtet sich im individuellen Einzelfall nach dem erreichten Grad der Abnutzung und der Häufigkeit der Nutzung.

 

 

Welche gesetzlichen Vorschriften zum sicheren Betrieb eines Tresors gibt es?


Im privaten Bereich gibt es hierzu keine Vorschriften. Einzig für Besitzer von Waffen regelt das Waffengesetz
die Anforderung an eine fachgerechte Aufbewahrung der Waffen.


Im gewerblichen Bereich müssen Beschäftigte vor zu erwartenden Gefahren im Umgang mit Arbeitsmitteln
geschützt werden. Die entsprechenden Vorschriften finden sich im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), der
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und der Betriebssicherungsverordnung (BetrSichV).
 

Tresore sind Arbeitsmittel im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Arbeitsmittel, die nutzungsbedingten Änderungen, z.B. Abrieb, unterliegen, sind einer periodisch wiederkehrenden Gefährdungsbeurteilung  durch den Arbeitgeber zu unterziehen - BetrSichV § 10 (2)


Die Gefährdungsbeurteilung muss von dafür befähigten Personen durchgeführt werden - BetrSichV § 10 (1)
Arbeitgeber, die eine Gefährdungsbeurteilung nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig dokumentieren, handeln ordnungswidrig; bei Vorsatz (Kosten sparen) ist dies nach § 26 (2) ArbSchG strafbar

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung sieht im Schadenfall bei Unterlassen die Unternehmerpflichten
als nicht erfüllt an.

Was kann an einem Tresor schon kaputt gehen?

Scharnierbruch,  Abrieb mit Gradbildung am Riegelwerk, festgerosteter  Zentralantrieb, lockere Bolzenführungen, Riegelwerk mit zu viel Spiel, gequetschte Kabelverbindungen,
Lockere oder verbogene Bolzenverbindungen, lockere Schlossdorne, verschmutzte Schlösser, lockere Riegelwerkdorne, verbogene Gestängeführungen, durchrutschende Notverriegelungsseile, abgeriebene Zahlenschlösser, lockere Zahlenknöpfe oder Versplintungen, lockere Lafetten, schwergängige Türen, fehlende oder gealterte Schmiermittel, u.v.m.

Wir wissen, welche Schwachstellen die unterschiedlichsten Tresore und Schlosssysteme haben. Frühzeitig erkannt erspart dies oftmals hohe Kosten für Notfallvornahmen.


Ziele der Tresorwartung:


Gefährdungsbeurteilung des Tresors als Arbeitsmittel
Erlangung von Rechtssicherheit für Tresorbetreiber
Präventive Unfallverhütung
Inspektion und Schwachstellenanalyse
Wartung der Baugruppen
Verbesserung der Funktion
Erhalt der Funktionsfähigkeit durch Verbesserung
Schutz vor Ausfall
Vermeidung von arbeits- und kostenintensiven Notöffnungen
 


Ist Eigenleistung zulässig?


Das Gesetz sagt hierzu, dass ein  Unternehmer die Gefährdungsbeurteilung fachkundig ausführen lassen
muss. Einem Schlosser, KFZ-Mechaniker oder Hausmeister fehlt diese Fachkunde bei Tresoren aber
regelmäßig.


An Tresoren mit VdS-

 

oder EN-Zertifizierungen, 

 

erkennbar an der blauen Plakette auf der Türinnenseite dürfen Kunden oder nicht ausdrücklich durch den Anerkennungsinhaber (Tresorfabrik) zugelassene Fremdfirmen (dazu zählen übrigens auch die meisten Tresorhändler!) weder Änderungen (z.B. Schlosswechsel) noch Reparaturen (auch: Wartungen) vornehmen. Nichtbeachtung hat den sofortigen Verlust der VdS oder EN-Zertifizierung zur Folge - die blaue Plakette MUSS entfernt werden und der Tresorinhalt ist nicht mehr versicherbar. Die Plakette gehört übrigens nicht dem Tresorbesitzer, sondern ist Eigentum des Lizenzgebers, z.B. VdS und wurde dem jeweiligen neuen Tresor nur als Qualitätsmerkmal für den typgeprüften Widerstand verliehen, kann also bei unberechtigtem Eingriff ersatzlos eingezogen werden.


Viele Marktteilnehmer verschweigen allzu gern, dass sie nicht im Besitz der notwendigen Berechtigungen sind, nur, um Ihren Auftrag zu erhalten!
Sie rechtfertigen dies oftmals damit, dass eine solche Restriktion nach EU-Recht nicht zulässig sei. Diese Zertifikatsverfahren sind jedoch den Zertifikatsstellen, in Deutschland dem VdS, von der EU-Normierungsstelle in genau dieser Form vorgegeben worden, um eben zu verhindern, dass jeder Dorfschlosser an einem Tresor herumfummelt und die Versicherungswirtschaft dann im Schadenfall dafür auch noch gerade zu stehen hat. Ganz krass gesagt:

 

Wenn Sie jemanden, der es meint zu können und dann rumpfuscht, an Ihrem Tresor rumschrauben lassen und es kommt dadurch zum Schadenfall, dann haben SIE ALLEIN DIE ARSCHKARTE und dürfen Ihren Schaden selber bezahlen. Na ja, kein Mitleid für denjenigen, der Äpfel mit Birnen vergleicht und im Wahn des Allesmussgnadenlosbilligsein einige kleine aber entscheidende Details übersieht.

 

Stichwort: Teuer. Was kostet mich dieser Service von HFD?

Schicken Sie uns einige Angaben zu Ihrem Tresor wie Größe, Hersteller, Modell, Schloßsystem etc. als kleine Mailanfrage. Da man nach einigen Jahren da schon mal den Überblick verloren haben kann: senden Sie uns einfach einige Bilder von Ihrem Tresor und einem evtl. vorhandenem Typenschild. Sie erhalten dann unser Angebot.

 

HFD Tresorwartung von Anfang an:

Sicher ist sicher!

 

HFD-Tresortechnik Wolfgang Friedrich    info@tresortechniker.de